Aktuelles Semester 2018-04-17T07:59:29+00:00

Lehrveranstaltungen des SoSe 2018 – Prof. Dr. Dan Wielsch

Termin: Di, 08.00 – 11.30 Uhr, Hörsaal II (Hauptgebäude)

Die Vorlesung vermittelt grundlegende Kenntnisse des Familien- und Erbrechts. Ziel ist es, dass Fälle aus dem zivilrechtlichen Pflichtfachbereich in beiden Materien sicher gelöst werden können.

Im Familienrecht wird behandelt: der verfassungsrechtliche Schutz von Ehe und Familie, die allgemeinen Ehewirkungen und das eheliche Güterrecht, die Ehescheidung, Rechtsfragen der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Grundzüges des Verwandtschafts- und Kindschaftsrechts.

Im Erbrecht wird behandelt: die Systematik und verfassungsrechtliche Einordnung des Erbrechts, gesetzliche und gewillkürte Erbfolge (Testamentsformen und Erbvertrag), letztwillige Anordnungen des Erblassers, die Annahme und Ausschlagung der Erbschaft, das Rechtsverhältnis der Erben untereinander, Pflichtteilsrecht.

Eine Gliederung sowie weitere Literaturempfehlungen werden in der Vorlesung ausgegeben.

Literatur als Einführung und Überblick zum
a) Familienrecht: Schwab, Familienrecht, 25. Aufl. 2017
b) Erbrecht: Leipold, Erbrecht, 21. Aufl. 2016

Termin: M0, 16.00 – 17.30 Uhr, Hörsaal VIIa (Hauptgebäude)

Unter Bedingungen der Globalisierung wird die begrenzte Reichweite nationalstaatlicher und völkerrechtlicher Regulierung augenfällig. Damit ist jedoch kein Bedeutungsverlust, sondern ein Bedeutungs- und Strukturwandel des Rechts in der post-nationalen Konstellation verbunden.

Die großen Verteilungsfragen des 21. Jahrhunderts um Zugang zu materiellen (Wohlstand, Nahrung, Energie) wie immateriellen Gütern (Medikamentenpatente, digitale Werke) stellen sich auch als Zukunftsfragen der Rechtswissenschaft. Gleiches gilt für Überlegungen zur „Verfassung“ eines transnationalen Gemeinwesens: Welche Alternativen bestehen zum (derzeit unrealisierbaren und zudem normativ kritisierbaren) Modell einer „Welt-Regierung“?

An die Stelle von staatlicher Politik treten im transnationalen Regulierungsraum vermehrt private Akteure, die im Wege der Selbstregulierung etwa in Wirtschaft, Medien und Sport eigene, autonome Rechtsregimes schaffen. Aktuelle Beispiele von Menschenrechtsverletzungen durch multinationale Konzerne, der Destruktivität entfesselter Finanzmärkte, einer Umwelt gefährdenden Förderung des Freihandels durch die WTO oder Einschränkungen der Meinungsfreiheit durch private Intermediäre des Internet haben auch Gegenkräfte in einer grenzüberschreitenden Zivilgesellschaft hervorgerufen, etwa die „Occupy“-Proteste oder die breite Mobilisierung gegen ACTA, CETA und TTIP. Worauf können konkurrierende normative Ordnungen eines pluralistischen Weltrechts ihre Legitimität gründen? Welche Maßstäbe gesellschaftlicher Verantwortung sind an „Private Governance Regimes“ anzulegen, die weder einem demokratischen Regelsetzungsprozess folgen noch (in den Augen der herrschenden Meinung) unmittelbar an Grundrechte gebunden sind?

Die Vorlesung richtet sich an Teilnehmer aus verschiedenen rechtswissenschaftlichen Schwerpunktbereichen, aber auch an Studierende anderer Fakultäten. Entsprechend sollen anhand querschnittartiger, konkreter Fallstudien Akteure, Prozesse und Institutionen des globalen Rechts dargestellt und diese mit dem Instrumentarium moderner Gerechtigkeitstheorien einer kritischen Beurteilung unterzogen werden.

Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Alle Begleitmaterialien der Vorlesung werden über Ilias bereit gestellt.

Literatur zur Einführung: Henning Hahn, Globale Gerechtigkeit. Eine philosophische Einführung, Frankfurt am Main 2009

Termin: Di, 16.00 – 17.30 Uhr, Seminarraum 2.225 (SSC)

Facebook und Hassbotschaften, Trump und fake news, Böhmermann und Schmähkritik sowie das Recht auf Vergessenwerden. Diese und viele weitere Themen finden in den Medien statt und werden von weiten Teilen der Gesellschaft diskutiert. In der Rechtswissenschaft können die zugrundeliegenden Fragestellungen und Probleme insbesondere im Medienrecht verortet werden. Dabei handelt es sich um eine Querschnittsmaterie. Bedeutung können in diesem Rechtsgebiet alle Rechtsnormen erhalten, die medienspezifische Sachverhalte betreffen. Die Spannbreite reicht von deliktischen Ansprüchen im BGB über das Presserecht bis hin zum Verfassungsrecht. Zentral ist die Kollision der sog. Kommunikationsgrundrechte mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht.

Die Funktion der Medien ist vielfältig. Sie tragen nicht nur zur Entwicklung von Kultur und der Vermittlung von Meinungen bei, sondern sind auch als Wirtschaftsfaktor von Bedeutung. Vor allem stellen sie Öffentlichkeit her. Alle diese Funktionen sind von der Digitalisierung grundlegend betroffen. Wirtschaft und Politik geraten unter einen enormen Innovations- und Anpassungsdruck. Fake news und sog. Filterblasen kommen als Herausforderungen hinzu. Die rechtliche Auseinandersetzung mit medienspezifischen Fragen wird in der Gesellschaft immer wichtiger. Dazu möchte die Veranstaltung Grundkenntnisse verschaffen. Vor allem werden wir aktuelle Gerichtsentscheidungen besprechen.

Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die Interesse an aktuellen Entwicklungen im Bereich der Medien haben und diese aus rechtlicher Perspektive diskutieren und einordnen wollen. Grundkenntnisse im Delikts- und Verfassungsrecht sollten vorhanden sein.

Die Prüfungsleistung besteht in der Anfertigung einer schriftlichen Ausarbeitung nebst deren mündlicher Präsentation.

Literatur: Peifer, Übungen im Medienrecht, 3. Aufl. 2017

Lehrveranstaltungen des SoSe 2018 – Ricarda Bücker

Termin: Do, 14.00 – 15.30 Uhr, Seminarraum 1.02 (Untergeschoss Gebäude 130, Arbeits- und Wirtschaftsrecht)

Lehrveranstaltungen des SoSe 2018 – Moritz Regenstein

Termin: Mi, 10.00 – 11.30 Uhr, AG-Raum Staatsrecht (Hauptgebäude)

Lehrveranstaltungen des SoSe 2018 – Lisa Schöddert

Termin: Mi, 17.45 – 19.15 Uhr, S 57 (Philosophikum)

Aktuelle Studieninformationen

Passwörter für Veranstaltungen

Passwörter für Veranstaltungen des Lehrstuhls werden grundsätzlich nur innerhalb der Veranstaltung herausgegeben. Sie werden daher nicht per E-Mail mitgeteilt.

17.04.2018|

Rückgabe Klausuren Einführung in die Rechtstheorie

Die Klausuren der Vorlesung Einführung in die Rechtstheorie des Wintersemesters 2017/18 können ab sofort im Sekretariat des Lehrstuhls zu den dortigen Öffnungszeiten abgeholt werden. (Siehe Kontakt)

08.03.2018|

Rückgabe Klausuren Übung im Zivilrecht, Termin 2

Die Klausuren der Übung im Zivilrecht (Termin 2) des Wintersemesters 2017/18 liegen ab sofort zur Abholung im Eingangsbereich des Juristischen Seminars aus. Es wird darum gebeten, die Klausuren beider Termine getrennt zu halten.

01.03.2018|

Rückgabe Klausuren Übung im Zivilrecht, Termin 1

Die Klausuren der Übung im Zivilrecht (Termin 1) des Wintersemesters 2017/18 liegen ab sofort zur Abholung im Eingangsbereich des Juristischen Seminars aus.

22.01.2018|

Klausuren Familien- und Erbrecht

Die Klausuren der Vorlesung Familien- und Erbrecht des Sommersemesters 2017 liegen ab sofort im Eingangsbereich des Juristischen Seminars zur Abholung bereit.

31.08.2017|