Aktuelles Semester2021-10-25T19:39:01+00:00

Lehrveranstaltungen des WS 2021 – PD Dr. Croon-Gestefeld

Termin: Do, 14.00 – 17:30 Uhr, Aula 1

Ziel der Vorlesung Familien- und Erbrecht ist es, Ihnen einen Überblick über die Inhalte des 4. und 5. Buches des BGB zu geben. Im Familienrecht werden insbesondere die Wirkungen der Ehe im Allgemeinen und das Güterrecht, die Verwandtschaft sowie die elterliche Sorge thematisiert. Im Erbrecht werden vorrangig die Verfügungen von Todes wegen, die gesetzliche Erbfolge, die Stellung des Erben (inkl. Erbengemeinschaft) und das Pflichtteilsrecht behandelt. Damit werden die Bereiche des Familien- und Erbrechts abgedeckt, die Gegenstand der staatlichen Pflichtfachprüfung sein können.
Über diese Grundlagen hinaus wird die Vorlesung auf aktuelle Themen des Familien- und Erbrechts, wie etwa Vorschläge zur Reform des Abstammungsrechts oder die Regelung des digitalen Nachlasses, eingehen.

Zu Beginn der Vorlesung werden eine Gliederung und Literaturempfehlungen zur Verfügung gestellt.

Termin: Fr.,08.00 – 09.30 Uhr, Aula 1

Die Vorlesung möchte Sie mit den Grundzügen der Rechtstheorie vertraut machen. Hierfür wird zunächst behandelt, was unter Rechtstheorie verstanden wird. Im weiteren Verlauf geht die Veranstaltung auf unterschiedliche Normverständnisse, den Prozess der Rechtserzeugung und die Beziehung des Rechts zu seiner Umwelt (Systeme der Gesellschaft oder Wirtschaft) ein. Zum Abschuss wird ein Überblick über neuere rechtstheoretische Entwicklungen gegeben.
Die Veranstaltung ist darauf angelegt, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum eigenen kritischen Denken anzuregen. Es soll nicht die abstrakte Wissensvermittlung im Vordergrund stehen, sondern das gemeinsame Gespräch über die Funktion und das Funktionieren des Rechts.
Rechtsphilosophische oder -theoretische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Ein begleitender Reader wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt.

Termin: Mi, 27.10.21, 12.00-14.00, Hörsaal VIIa

Nachhaltigkeit ist eines der prägenden Konzepte unserer Zeit. Inzwischen hat es auch im Zivilrecht Einzug gehalten. Das Seminar verfolgt verschiedene Ziele: Zunächst sollen die unterschiedlichen Verwendungen des Begriffs der Nachhaltigkeit im Zivilrecht untersucht werden. Des Weiteren sollen die teils schon Jahrzehnte alten Debatten um das Umweltprivatrecht näher beleuchtet werden. Schließlich geht es um die Analyse aktueller Bestrebungen, die Nachhaltigkeit mit Mitteln des Zivilrechts zu fördern.
Zu Beginn des Semesters wird in einer Veranstaltung in das Oberthema der „Nachhaltigkeit im Zivilrecht“ eingeführt und es steht die Wahl der einzelnen Seminararbeitsthemen an. Während des Bearbeitungszeitraums werden individuelle Gespräche über Zuschnitt und Inhalt der Seminararbeiten als Betreuungsangebot zur Verfügung gestellt. Im Februar 2022 stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Arbeiten in einem gemeinsamen Seminar vor.

Die Themenvergabe: Mittwoch, den 27.10.2021

Der Bearbeitungszeitraum liegt bei 6 Wochen.

Am Donnerstag und Freitag, 3.-4.2.2022, sollen die Seminararbeiten besprochen werden.

Termin: Mi., 17.45 – 19.15, Hörsaal G (Hörsaalgebäude)/Zoom

Durchgeführt in Kooperation mit Prof. Dr. Isolde Burr-Haase, Europäische Rechtslinguistik.

Der Schwerpunkt des Vorbereitungsseminars liegt in der Analyse des Gesetzgebungsverfahrens der Europäischen Union anhand der neuen Verordnung 2021/784 zur Bekämpfung und Verbreitung terroristischer Online-Inhalte. Aus juristischer Sicht wird es dabei vor allem um Aspekte der Legistik bzw. Gesetzgebungstechnik und der praktischen Auslegung mehrsprachigen Rechts gehen, während die linguistische Perspektive vor allem sprachvergleichende Analysen ermöglicht und so die Abfassung, Übersetzung und Deutung mehrsprachiger Rechtstexte kritisch informiert.
Das Seminar richtet sich an Studierende sprachwissenschaftlicher Fächer und der Rechtswissenschaften und ist auf transdisziplinäre Zusammenarbeit ausgerichtet. Sein Anliegen ist auch die Förderung gegenseitigen Lernens und der Erweiterung des jeweiligen Fachhorizonts. Den Teilnehmenden wird deshalb aufgegeben, in fachlich gemischten Teams an spezifischen, den obigen Rechtsakt betreffenden Fragestellungen zu arbeiten.
Im Zentrum des Seminars steht die linguistische, sprachvergleichende Betrachtungsweise als Auslegungselement. Seit der von juristischer Seite maßgeblichen Publikation von Isabel Schübel-Pfister (Sprache und Gemeinschaftsrecht, Duncker & Humblot Berlin 2004) hat sich die Anzahl der EU-Mitgliedsländer und der offiziellen EU-Sprachen mehr als verdoppelt. Die wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema ist sehr umfänglich geworden und demonstriert die deutlich gewachsene Bedeutung einer Europäischen Rechtslinguistik, vgl. u. a.:
Baaij, Legal Integration and Language Diversity. Rethinking Translation in EU Lawmaking, Oxford University Press Oxford 2018
Sobotta, Die Mehrsprachigkeit als Herausforderung und Chance bei der Auslegung des Unionsrechts“, ZERL 2015 [urn:nbn:de:0009-24-40011], https://zerl.uni-koeln.de/rubriken/vortraege/sobotta-die-mehrsprachigkeit-als-herausforderung-und-chance-bei-der-auslegung-des-unionsrechts,
Zedler, Mehrsprachigkeit und Methode, Nomos Baden-Baden 2015 sowie aktuell
Van der Jeught, Linguistic Autonomy of EU Institutions, Bodies and Agencies, ZERL 2021 [urn:nbn.de:hbz:38-356381), https://zerl.uni-koeln.de/rubriken/forschung/vanderjeught-2021-linguistic-autonomy-eu-institutions

Um den stärkeren Praxisbezug der Thematik zu veranschaulichen, ist das Seminar in mehrere Phasen eingeteilt. Zunächst finden in mehrwöchigem Abstand Seminarsitzungen statt, in denen entweder Inhalte vermittelt oder Gelegenheiten zur betreuten Gruppenarbeit gegeben werden. Kernstück der Lehrveranstaltung wird dann ein Tagesseminar im Januar 2021 bei der Direktion Rechtsakte in Brüssel sein. Dort sollen die im Seminar behandelten Inhalte in Einzelvorträgen präsentiert und ausführlich mit Experten diskutiert werden. Sollte eine Abhaltung in Präsenz pandemiebedingt nicht möglich sein, finden alternativ gemeinsame wöchentliche Zoom-Sitzungen statt, bei denen die obigen Programmpunkte auch abgedeckt werden können.

Von den Seminarteilnehmenden wird eine rege Beteiligung, die Bereitschaft zur Vorbereitung von Kursmaterialien sowie die Übernahme eines Referats erwartet, dessen Thesenpapier Bestandteil eines in Brüssel vorgelegten Dossiers sein wird. Zudem wird die Anfertigung einer auf dieses Referat bezogenen Hausarbeit (je nach Prüfungsordnung vor- oder nach dem Tagesseminar in Brüssel) erforderlich sein.
Gegebenenfalls wird im Anschluss zur öffentlichen Präsentation der Ergebnisse ein gemeinsames Abschlussdossier erarbeitet.

Lehrveranstaltungen des WS 2021 – Ruben Dillmann

Termin: Mi., 17.45 – 19.15, Hörsaal G (Hörsaalgebäude)/Zoom

Durchgeführt in Kooperation mit Prof. Dr. Isolde Burr-Haase, Europäische Rechtslinguistik.

Der Schwerpunkt des Vorbereitungsseminars liegt in der Analyse des Gesetzgebungsverfahrens der Europäischen Union anhand der neuen Verordnung 2021/784 zur Bekämpfung und Verbreitung terroristischer Online-Inhalte. Aus juristischer Sicht wird es dabei vor allem um Aspekte der Legistik bzw. Gesetzgebungstechnik und der praktischen Auslegung mehrsprachigen Rechts gehen, während die linguistische Perspektive vor allem sprachvergleichende Analysen ermöglicht und so die Abfassung, Übersetzung und Deutung mehrsprachiger Rechtstexte kritisch informiert.
Das Seminar richtet sich an Studierende sprachwissenschaftlicher Fächer und der Rechtswissenschaften und ist auf transdisziplinäre Zusammenarbeit ausgerichtet. Sein Anliegen ist auch die Förderung gegenseitigen Lernens und der Erweiterung des jeweiligen Fachhorizonts. Den Teilnehmenden wird deshalb aufgegeben, in fachlich gemischten Teams an spezifischen, den obigen Rechtsakt betreffenden Fragestellungen zu arbeiten.
Im Zentrum des Seminars steht die linguistische, sprachvergleichende Betrachtungsweise als Auslegungselement. Seit der von juristischer Seite maßgeblichen Publikation von Isabel Schübel-Pfister (Sprache und Gemeinschaftsrecht, Duncker & Humblot Berlin 2004) hat sich die Anzahl der EU-Mitgliedsländer und der offiziellen EU-Sprachen mehr als verdoppelt. Die wissenschaftliche Literatur zu diesem Thema ist sehr umfänglich geworden und demonstriert die deutlich gewachsene Bedeutung einer Europäischen Rechtslinguistik, vgl. u. a.:
Baaij, Legal Integration and Language Diversity. Rethinking Translation in EU Lawmaking, Oxford University Press Oxford 2018
Sobotta, Die Mehrsprachigkeit als Herausforderung und Chance bei der Auslegung des Unionsrechts“, ZERL 2015 [urn:nbn:de:0009-24-40011], https://zerl.uni-koeln.de/rubriken/vortraege/sobotta-die-mehrsprachigkeit-als-herausforderung-und-chance-bei-der-auslegung-des-unionsrechts,
Zedler, Mehrsprachigkeit und Methode, Nomos Baden-Baden 2015 sowie aktuell
Van der Jeught, Linguistic Autonomy of EU Institutions, Bodies and Agencies, ZERL 2021 [urn:nbn.de:hbz:38-356381), https://zerl.uni-koeln.de/rubriken/forschung/vanderjeught-2021-linguistic-autonomy-eu-institutions

Um den stärkeren Praxisbezug der Thematik zu veranschaulichen, ist das Seminar in mehrere Phasen eingeteilt. Zunächst finden in mehrwöchigem Abstand Seminarsitzungen statt, in denen entweder Inhalte vermittelt oder Gelegenheiten zur betreuten Gruppenarbeit gegeben werden. Kernstück der Lehrveranstaltung wird dann ein Tagesseminar im Januar 2021 bei der Direktion Rechtsakte in Brüssel sein. Dort sollen die im Seminar behandelten Inhalte in Einzelvorträgen präsentiert und ausführlich mit Experten diskutiert werden. Sollte eine Abhaltung in Präsenz pandemiebedingt nicht möglich sein, finden alternativ gemeinsame wöchentliche Zoom-Sitzungen statt, bei denen die obigen Programmpunkte auch abgedeckt werden können.

Von den Seminarteilnehmenden wird eine rege Beteiligung, die Bereitschaft zur Vorbereitung von Kursmaterialien sowie die Übernahme eines Referats erwartet, dessen Thesenpapier Bestandteil eines in Brüssel vorgelegten Dossiers sein wird. Zudem wird die Anfertigung einer auf dieses Referat bezogenen Hausarbeit (je nach Prüfungsordnung vor- oder nach dem Tagesseminar in Brüssel) erforderlich sein.
Gegebenenfalls wird im Anschluss zur öffentlichen Präsentation der Ergebnisse ein gemeinsames Abschlussdossier erarbeitet.

Lehrveranstaltungen des WS 2021 – Moritz Raiser

Aktuelle Studieninformationen

Klausuren im Urheberrecht

Die Klausuren können ab Mittwoch, 21.08.2019 zu den Öffnungszeiten des Sekretariats am Lehrstuhl eingesehen werden.

20.08.2019|

Passwörter für Veranstaltungen

Passwörter für Veranstaltungen des Lehrstuhls werden grundsätzlich nur innerhalb der Veranstaltung herausgegeben. Sie werden daher nicht per E-Mail mitgeteilt.

17.04.2018|

Klausuren Familien- und Erbrecht

Die Klausuren der Vorlesung Familien- und Erbrecht des Sommersemesters 2017 liegen ab sofort im Eingangsbereich des Juristischen Seminars zur Abholung bereit.

31.08.2017|

Förderung der Tilbury House Debating Society

Das Projekt „Debattierworkshops für Studierende aller Fakultäten” des Kölner Hochschuldebattierclubs Tilbury House wird ab dem kommenden Wintersemester durchgeführt und mit zentralen Qualitätsverbesserungsmitteln gefördert. Der Lehrstuhl unterstützt das Projekt ebenfalls und gratuliert zum Erhalt dieser Förderung herzlich!

16.06.2017|

Klausuren Übung im Zivilrecht Termin 2

Die Klausuren der Übung im Zivilrecht (Termin 2) liegen ab sofort im Eingangsbereich des Juristischen Seminars zur Abholung bereit.

14.03.2017|