Aktuelles Semester2022-04-13T12:20:19+00:00

Lehrveranstaltungen des SoSe 2022 – PD Dr. Croon-Gestefeld

Termin: Mo, 12.00 – 13.30 Uhr und Di, 16.00 – 17:30 Uhr, Hörsaal II (Hauptgebäude)

Die Vorlesung wiederholt und vertieft Fragen des Kaufvertragsrechts. Sie behandelt die anderen Vertragstypen des BGB, wie z.B. Werk-, Dienst- und Mietvertrag, ferner die Schenkung, den Auftrag und – nur in Grundzügen – das Darlehen wie die Bürgschaft, die im Kern zum Stoff der Vorlesung Kreditsicherungsrecht gehört.
Die Vorlesung „Vertragliche Schuldverhältnisse“ schließt an die Vorlesungen des 1. Semesters an. Daher werden Kenntnisse des Allgemeinen Teils, insbesondere der Rechtsgeschäftslehre, des allgemeinen Leistungsstörungsrechts sowie des kaufvertraglichen Leistungstörungsrechts, wie es im 1. Semester behandelt wurde, vorausgesetzt.
Verständnis für das Vertragsrecht des BGB im systematischen Zusammenhang zu BGB AT und Schuldrecht AT.
Deutsch
mit medialer Unterstützung
Details
Für die Anmeldung zur Teilnahme müssen Sie sich in KLIPS 2.0 als Studierende*r identifizieren.
Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass an der zu dieser Vorlesung gehörenden Prüfung nur solche Studierende teilnehmen können, deren Nachname mit den Buchstaben A bis J beginnt oder die (auch) in einem der binationalen Bachelorstudiengänge der Fakultät eingeschrieben sind.
Angaben zur Prüfung
siehe Stellung im Studienplan
Es werden eine Abschlussklausur sowie eine vorbereitende Probeklausur angeboten. Die Termin der Abschlussklausur sowie der Klausurrückgabe und -besprechung werden über ILIAS bekannt gegeben. Erasmus-Studierende werden gegen Vorlesungsende mündlich geprüft.

Termin: Mo., 14.00 – 15.30 Uhr, Hörsaal A1 (Hörsaalgebäude)

Die Vorlesung bietet einen Überblick über Grundfragen, die sich in jeder heutigen Rechtsordnung stellen: Welche Funktion besitzt Recht in modernen Gesellschaften? Wie unterscheiden sich Rechtsnormen von anderen Normen in der Gesellschaft, etwa solchen der Moral? Wie werden richterliche Entscheidungen begründet? Was sind Rechtsprinzipien? Was ist „Gerechtigkeit“ und welche Bedeutung hat sie für das positive Recht? Wie wird staatliches Recht legitimiert? Gibt es nicht-staatliches Recht?

Die Vorlesung ist zugleich Teil des Studium Integrale „WeiterDenken“ und steht auch Hörern offen, die nicht Rechtswissenschaft studieren.

Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Die Veranstaltung möchte eine kritische und eigenständige Auseinandersetzung mit wesentlichen Strukturen und Begriffen des Rechts sowie mit den Mechanismen zu dessen Legitimation ermöglichen. Dadurch lassen sich auch rechtspraktische Fragestellungen und Argumentationen besser nachvollziehen. Zugleich werden die Teilnehmer darauf vorbereitet, sich auch in fremden – aber strukturell vergleichbaren – Rechtsordnungen schnell orientieren zu können.
Deutsch
Prüfmodus:
Im Studium Integrale erhalten Studierende 2 LP für die (aktive) Reflexion wissenschaftlicher & rechtstheoretischer Grundlagen. Mehr LP und andere Formen ihres Erwerbs bestehen für SI-Studierende nicht.

Termin: Mi, 17.45 – 19.15 Uhr, Seminarraum A01 (Richard-Strauss-Str., Bauwens-Gebäude)

Durchgeführt in Kooperation mit Prof. Dr. Isolde Burr-Haase, Europäische Rechtslinguistik.

Der Schwerpunkt des Vorbereitungsseminars liegt in der Analyse von EuGH-Entscheidungen sowie einiger relevanter Schlussanträge aus dem Jahr 2021. Im Vordergrund wird die Frage stehen, welche Rolle die Mehrsprachigkeit des Unionsrechts bzw. die Gleichberechtigung aller 24 Amts- und Arbeitssprachen der Union im Verfahren gespielt hat (einführend Oppermann/Classen/Nettesheim, Europarecht 9. A., § 5 Rn. 8 ff., § 9 Rn. 165 ff.).

Das Seminar richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaften sowie der Romanistik/Linguistik. In transdisziplinärer Zusammenarbeit werden Fragen der juristischen Auslegung im Europarecht und rechtslinguistische Vorgehensweisen erörtert, die der Mehrsprachigkeit sowie der Übersetzungstätigkeit eine besondere Rolle zuweist. Implizit ist damit auch der Blick auf die Rezeption von EU-Rechtstexten im nationalen Recht gegeben, die insbesondere in Vorabentscheidungsersuchen angesprochen sind. Ein wichtiger Aspekt stellt die linguistische, sprachvergleichende Betrachtungsweise als Auslegungselement dar.

Um den stärkeren Praxisbezug der Thematik zu veranschaulichen, ist das Seminar in mehrere Phasen eingeteilt. Bis Anfang Juni finden die Seminarsitzungen und alternierend die betreute Gruppenarbeit wöchentlich zu den oben angegebenen Zeiten statt. Als Kernstück dieser Lehrveranstaltung ist ein Tagesseminar im EuGH in Luxemburg vorgesehen, wo wir die im Seminar behandelte Thematik in Einzelvorträgen mit Praktikern aus verschiedenen Kabinetten, den Übersetzungsabteilungen sowie dem Wissenschaftlichen Dienst des EuGH diskutieren werden. Eine Abschlusssitzung am Ende des Sommersemesters wird die Diskussionsergebnisse für die Ausarbeitung aufbereiten.

Von den Seminarteilnehmenden wird eine rege Beteiligung, die Bereitschaft zur Vorbereitung von Kursmaterialien sowie die Anfertigung einer Vorbereitungsseminararbeit erwartet, auf deren Basis ein Vortrag zu halten und ein Thesenpapier anzufertigen ist, das Bestandteil des in Luxemburg vorgelegten Dossiers sein wird.

Basiswissen im Europarecht ist vorteilhaft, unter zusätzlichem Aufwand ist aber auch eine Einarbeitung im laufenden Seminar möglich. Kenntnisse der englischen Sprache sind erforderlich, Grundkenntnisse einer romanischen Sprache (FR/IT/ES/PT) erwünscht, aber nicht zwingend.

Literaturhinweise werden in der 1. Sitzung des Seminars ausgegeben.

Das Familienrecht ist ein Rechtsgebiet, in dem eine starke Dynamik beobachtbar ist. Medizinischer und technischer Fortschritt, aber auch gesellschaftliche Entwicklungen führen dazu, dass an das Familienrecht Forderungen nach Veränderung herangetragen werden. Einigen der aktuellen Themen soll im Rahmen des Seminars nachgespürt werden. Sollten faktische Lebensgemeinschaften einer ausdrücklichen Regelung zugeführt werden? Wie viele rechtliche Eltern soll ein Kind haben können? Wie steht es um das Recht auf Kenntnis der eigenen biologischen Abstammung? Und welche Herausforderungen stellt die Digitalisierung an elterliche Sorge? Diesen und ähnlichen Fragen wollen wir uns im Rahmen des Seminars nähern.
Kenntnisse im Familienrecht sind von Vorteil, werden aber nicht vorausgesetzt. Auf den Umstand, ob bereits die Vorlesung Familienrecht besucht wurde, wird bei der Themenvergabe geachtet.

Themenausgabe: 19.04.2022 – 12:30 Uhr

Blockseminar: 30.06. – 01.07.2022

Lehrveranstaltungen des SoSe 2022 – Ruben Dillmann

Termin: Mi, 17.45 – 19.15 Uhr, Seminarraum A01 (Richard-Strauss-Str., Bauwens-Gebäude)

Durchgeführt in Kooperation mit Prof. Dr. Isolde Burr-Haase, Europäische Rechtslinguistik.

Der Schwerpunkt des Vorbereitungsseminars liegt in der Analyse von EuGH-Entscheidungen sowie einiger relevanter Schlussanträge aus dem Jahr 2021. Im Vordergrund wird die Frage stehen, welche Rolle die Mehrsprachigkeit des Unionsrechts bzw. die Gleichberechtigung aller 24 Amts- und Arbeitssprachen der Union im Verfahren gespielt hat (einführend Oppermann/Classen/Nettesheim, Europarecht 9. A., § 5 Rn. 8 ff., § 9 Rn. 165 ff.).

Das Seminar richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaften sowie der Romanistik/Linguistik. In transdisziplinärer Zusammenarbeit werden Fragen der juristischen Auslegung im Europarecht und rechtslinguistische Vorgehensweisen erörtert, die der Mehrsprachigkeit sowie der Übersetzungstätigkeit eine besondere Rolle zuweist. Implizit ist damit auch der Blick auf die Rezeption von EU-Rechtstexten im nationalen Recht gegeben, die insbesondere in Vorabentscheidungsersuchen angesprochen sind. Ein wichtiger Aspekt stellt die linguistische, sprachvergleichende Betrachtungsweise als Auslegungselement dar.

Um den stärkeren Praxisbezug der Thematik zu veranschaulichen, ist das Seminar in mehrere Phasen eingeteilt. Bis Anfang Juni finden die Seminarsitzungen und alternierend die betreute Gruppenarbeit wöchentlich zu den oben angegebenen Zeiten statt. Als Kernstück dieser Lehrveranstaltung ist ein Tagesseminar im EuGH in Luxemburg vorgesehen, wo wir die im Seminar behandelte Thematik in Einzelvorträgen mit Praktikern aus verschiedenen Kabinetten, den Übersetzungsabteilungen sowie dem Wissenschaftlichen Dienst des EuGH diskutieren werden. Eine Abschlusssitzung am Ende des Sommersemesters wird die Diskussionsergebnisse für die Ausarbeitung aufbereiten.

Von den Seminarteilnehmenden wird eine rege Beteiligung, die Bereitschaft zur Vorbereitung von Kursmaterialien sowie die Anfertigung einer Vorbereitungsseminararbeit erwartet, auf deren Basis ein Vortrag zu halten und ein Thesenpapier anzufertigen ist, das Bestandteil des in Luxemburg vorgelegten Dossiers sein wird.

Basiswissen im Europarecht ist vorteilhaft, unter zusätzlichem Aufwand ist aber auch eine Einarbeitung im laufenden Seminar möglich. Kenntnisse der englischen Sprache sind erforderlich, Grundkenntnisse einer romanischen Sprache (FR/IT/ES/PT) erwünscht, aber nicht zwingend.

Literaturhinweise werden in der 1. Sitzung des Seminars ausgegeben.

Lehrveranstaltungen des SoSe 2022 – Moritz Raiser

Aktuelle Studieninformationen

Keine Sprechstunde am 17.05.22

Die Sprechstunde wird am morgigen Dienstag, den 17.05.22, ausnahmsweise entfallen.

16.05.2022|

Rückgabe der Klausuren im Familien- und Erbrecht

Die Klausuren im Familien- und Erbrecht können ab sofort zu den Öffnungszeiten des Sekretariats an unserem Lehrstuhl abgeholt werden. Auf Anfrage senden wir gerne eine Lösungsskizze zu. Bitte richten Sie diese an unsere Lehrstuhladresse: privatrechtstheorie@uni-koeln.de.

08.02.2022|

Vertretung des Lehrstuhls im WS 2021/2022

Herr Prof. Dr. Dan Wielsch ist für das Wintersemester 2021/2022 und das Sommersemester 2022 am Wissenschaftskolleg in Berlin.

Im Wintersemester 2021/2022 wird er vertreten von PD Dr. Johanna Croon-Gestefeld, LL.M. (EUI).

Lebenslauf
Schriftenverzeichnis

E-Mail: jcroonge[at]uni-koeln.de

Sprechzeiten:
Während der Vorlesungszeit: freitags, 10:00 – 12:00 Uhr und nach Vereinbarung
Außerhalb der Vorlesungszeit: nach Vereinbarung

06.10.2021|

Passwörter für Veranstaltungsmaterialien Sommersemester 2021

Passwörter für Veranstaltungen des Lehrstuhls werden grundsätzlich nur innerhalb der Veranstaltung herausgegeben. Bitte nehmen Sie via Zoom an der jeweiligen Veranstaltung teil.

31.03.2021|

Rückgabe der 1. Klausur Übung im Zivilrecht WiSe 2019/20

Die Klausuren zur Übung im Zivilrecht des 1. Termins liegen ab sofort zur Abholung im Eingangsbereich des Juristischen Seminars aus.

21.01.2020|