Aktuelles Semester2026-04-04T16:25:27+00:00

Lehrveranstaltungen des SoSe 2026– Prof. Dr. Dan Wielsch

Termin: Di., Mi., 12:00 – 13.30 Uhr, 105 Hörsaal A1

Die Hörer haben im 1. Semester den Grundkurs zum Allgemeinen Teil des Bürgerlichen Rechts und den Grundkurs Schuldrecht I gehört. Darauf baut der Grundkurs Schuldrecht II auf. Er ist unterteilt in die vertraglichen und die gesetzlichen Schuldverhältnisse. Gegenstand der Vorlesung „Gesetzliche Schuldverhältnisse“ ist insbesondere das Deliktsrecht (§§ 823 ff. BGB), das Bereicherungsrecht (§§ 812 ff. BGB) sowie das Recht der Geschäftsführung ohne Auftrag (§§ 677 ff. BGB). Hinzu kommt das allgemeine Schadensrecht (§§ 249 ff. BGB), das im Zusammenhang mit dem Deliktsrecht besprochen wird.

Zu der Vorlesung ist stets eine aktuelle Textausgabe des BGB mitzubringen.

Die Hörer erhalten zu Beginn des Semesters eine genaue Gliederung der Vorlesung sowie ein Literaturverzeichnis. Powerpoint-Folien werden vorlesungsbegleitend in Ilias eingestellt.

Anmerkung: Bitte beachten Sie, dass an der zu dieser Vorlesung gehörenden Prüfung nur solche Studierende teilnehmen können, deren Nachname mit den Buchstaben K bis Z beginnt und die in keinem der binationalen Bachelorstudiengänge der Fakultät eingeschrieben sind.

Termin: Mo., 17.45 – 19.15 Uhr, 100 Hörsaal II

Rechtsphilosophie fragt danach, ob das positive Recht auch „richtiges“ Recht ist. Während Dogmatik das geltende Recht darzustellen versucht, bleibt offen, ob dieses auch gerecht ist. Warum sind Rechtsnormen überhaupt verbindlich? Lassen sich zwingende Gründe für einen bestimmten Inhalt von Rechtsnormen finden? Etwa weil sich eine bestimmte Verteilung von Gütern oder die Auferlegung von Pflichten als gerecht erweisen ließe? Bedarf es zur Begründung des Rechts „überpositiver“ Richtigkeitskriterien, etwa der Moral oder Religion? Oder verfügt das Recht über eine eigene, von Moral unabhängige Rationalität?

Die Vorlesung stellt verschiedene rechtsphilosophische Ansätze vor, vermeidet aber eine bloß historisierende Betrachtung. Die Hörer sollen zum selbständigen Nachdenken über Recht angeregt werden: sie sollen in der Lage sein, gegenwärtige rechtsphilosophische Fragestellungen nicht nur zu verstehen, sondern auch selbst Stellung zu nehmen. Um die eigene Urteilskraft zu schulen, ist die Kenntnis einiger grundlegender Argumentationsmuster notwendig, die sich seit der Aufklärung entwickelt haben.

Abgerundet wird die Vorlesung durch die Analyse einiger ausgewählter Grundbegriffe des Rechts (Person, Eigentum, Vertrag, Staat, Verfassung etc.), von denen Einzelheiten aus dem bisherigen Studium bekannt sind, die sich aber erst durch einen Blick auf den philosophischen Legitimationsdiskurs voll erschließen und zusammenfügen.

Begleitmaterialien werden über Ilias bereitgestellt.

Seelmann/Demko, Rechtsphilosophie, 7. Aufl., 2019; Mahlmann, Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, 8. Aufl. 2024; Braun, Rechtsphilosophie, 3. Aufl. 2022
Auch Hörer anderer Fakultäten sind willkommen.

Termin: Mi., 14.00 – 15.30 Uhr, 102 Seminarraum 2.225

Kafkas düstere Bürokratien, Sophokles tragische Rechtskonflikte, Kleists markante Charaktere und seine scharfsinnige Sprache, aber auch die „Verfassungsprosa“ des Bundesverfassungsgerichts – dem lesenden Juristen und dem juristisch interessierten Literaten begegnen regelmäßig Verknüpfungen zwischen Recht und Literatur. Das „und“ kann mehreres bedeuten: Recht ‚in‘ der Literatur, Recht ‚als‘ Literatur oder auch die rechtliche Regulierung ‚von‘ Literatur. Im Vorbereitungsseminar sollen diese unterschiedlichen Perspektiven und ihre möglichen Verschränkungen anhand von Texten aus unterschiedlichen Epochen diskutiert werden.

Wir fragen: Was erzählt uns die Literatur über Schicksal, Recht und Schuld? Können wir aus der Bedeutungsbildung in den künstlichen Welten der Literatur etwas über die Bedeutungsbildung in den künstlichen Welten des Rechts erfahren? Was passiert, wenn wir juristische Texte – Gesetzestexte, Entscheidungen – mit literaturwissenschaftlichen Strategien lesen?

Die Veranstaltung richtet sich an alle Juristinnen und Juristen (aber auch fachfremde Stududierende im Rahmen des Studium Integrale), die Freude an der Arbeit mit literarischen Texten mitbringen und an einer anderen Perspektive auf das Recht interessiert sind. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Für die erste Sitzung bitte Friedrich Schiller „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ lesen (jede Textausgabe oder frei zugänglich unter zeno.org)

Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Alle Begleitmaterialien der Vorlesung werden über Ilias bereit gestellt.

Lehrveranstaltungen des SoSe 2026 – Damon Pourzand

Termin: Mo, 16.00 – 17.30 Uhr, 103 Seminarraum S57 (Philosophikum)

Lehrveranstaltungen des SoSe 2026 – Aaron Wahle

Termin: Di, 17.45 – 19.15 Uhr, 103 Seminarraum S73 (Philosophikum)

Aktuelle Studieninformationen

Klausuren BGB AT WiSe 2025/26

Die Klausuren im Fach BGB AT können ab Montag, 23.03.2026 zu den Öffnungszeiten des Sekretariats am Lehrstuhl abgeholt werden.

19.03.2026|

Einsicht in Klausuren ZP Zivilrecht und Schwerpunkt

Sie möchten Ihre Klausur der Zwischenprüfung im Zivilrecht oder im Schwerpunkt einsehen? Bitte senden Sie uns eine Anfrage an privatrechtstheorie@uni-koeln.de. Vielen Dank!

08.05.2025|

Klausuren Rechtsthreorie WiSe 2024/2025

Die Klausuren im Fach Rechtstheorie können ab dem 25.03.2025 zu den Öffnungszeiten des Sekretariats am Lehrstuhl abgeholt werden.

24.03.2025|

Klausuren ZP Zivilrecht des WiSe 2024/25

Die Klausuren der ZP Zivilrecht können ab Montag, den 07.04.2025 zu den Öffnungszeiten des Sekretariats eingesehen werden.

18.03.2025|

Rückgabe Klausuren Rechtsphilosophie SoSe 2024

Die Klausuren der Rechtsphilosophie können ab dem 29.08.2024 zu den Öffnungszeiten des Sekretariats am Lehrstuhl abgeholt werden.

28.08.2024|
Nach oben